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Aufnahmedatum: ca. 1925 - 30
Gillet-Herstal (1919 - 60)
Die grosse belgische Firma begann 1919 mit Zweitaktmotoren, verlegte sich aber dann auf Viertakt-Einzylinder mit Blockmotor. Das Hauptgewicht lag dabei auf zuverlässigen Tourenmaschinen und Behördenmodellen. Nach 1945 konzentrierte man sich auf den Bau einfacher Zweitaktmaschinen.
NUT (1912 - 33)
Die Initialien weisen auf den Herstellungsort Newcastle-upon-tyne hin.Anfangs mit Moto-Réve-Motoren, hauptsächlich aber JAP V-Zweizylinder zw. 350ccm - 1000ccm. 1913 Sieg bei der Junior TT. Nach dem 1.Weltkrieg mit eigenen Motoren und JAP V-Zweizylinder bis 750ccm.
BSA
Der Waffenkonzern Birmingham Small Arms nahm 1906 auch Motorräder in sein Produktionsprogramm. Ein richtiges Volksmotorrad wurde die 250 ccm BSA "Round Tank" in den frühen zwanziger Jahren. Ebenfalls Bestseller waren die "Sloper"-Modelle. Nach dem zweiten Weltkrieg baute man mit der "Bantam" die DKW RT 125 erfolgreich nach und konnte auch mit Parallel-Twins nach Triumph-Vorbild auf allen Märkten konkurrieren. Eine populäre Sportmaschine war die "Gold Star". 1951 wurde Triumph von BSA angekauft, doch in der Öffentlichkeit belebte der enge Konkurrenzkampf der beiden Marken noch lange Zeit das Geschäft. Aufgrund von zahlreichen Fehlern in der Firmenpolitik hatte man 1971/72 grosse Verluste hinnehmen müssen und die BSA-Cycles Ltd. wurde in das NVT-Konzerngebilde einverleibt, womit die Geschichte eines der grössten Motorradhersteller zu Ende ging.
Quelle: Rog´s Motorrad Lexikon A-Z
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