Die John Marston Company in Wolverhampton machte sich einen Namen mit erstklassigen Fahrrädern und später mit Autokühlern. 1912 stellte Sunbeam sein erstes Motorrad vor, eine 500er mit Dreigang-Getriebe und verkapseltern Kettentrieben. Von Anbeginn beteiligte man sich am Motorsport und nahm als erste englische Firma auch an Rennen auf dem Kontinent teil. Lange Zeit hielt man am seitengesteuerten Motor fest, doch auch die ab 1924 gefertigten ohv-Modelle entsprachen dem Ruf, die qualitativ besten Einzylinder-Motorräder auf dem Markt zu sein. Nach 1931 wechselte die Motorradabteilung mehrmals den Besitzer, 1946 kam eine neue Sunbeam mit längs eingebautem Zweizylindermotor und Kardanantrieb auf den Markt, die Marke gehörte nunmehr dem BSA-Konzern an.
Quelle: Rog´s Motorrad Lexikon A-Z
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